Alien-Spiele wie „Men in Black“, „Mass Effect“ und „Halo” gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Doch den meisten Alien-Games fehlt es schlichtweg an Vielfältigkeit, Charme oder Individualität: Nur allzu oft findet sich der PC- oder Konsolenzocker in 08/15-Levels wieder, mit dem Auftrag, Alien X auf Position Y auszuschalten oder die feindliche Außerirdischentruppe Z mit „taktisch einfallsreichen“ Manövern unschädlich zu machen. Die Entwickler des Spiels „XCOM Enemy Unknown“ heben sich mit ihrem neuen Alien-Spaß jedoch deutlich von dieser Normalo-Gruppe ab und liefern abermals ein ansehnliches Rundenspiel, welches mit dem Original durchaus Schritt halten kann. Im Vergleich zum ersten Teil der Spielesaga, welcher bereits im Jahre 1994 das Licht der Welt erblickte, lassen sich selbstverständlich einige Erneuerungen finden. Doch den eigentlichen Kern des umfangreichen Spiels haben die Entwickler beigehalten und lediglich an der einen oder anderen Stelle optimiert. Doch auch kleinere Negativpunkte lassen sich beim Spielen bemerken.

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